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Der Wolf im Mops-Pelz.

Wir haben sie noch, die urtümliche Form der langhaarigen Möpse.

In unserer Vereinszeitung Heft 68 hat durch lange Recherchen Herr Meier in einem Artikel von 1902 Fotos und Beschreibung von langhaarigen Möpsen gefunden. Es gab und gibt sie noch heute.

Als der erste langhaarige Mops Welpe in unserem Haus geboren wurde, staunte ich nicht schlecht. Wir haben eine Genuntersuchung erstellen lassen und das Ergebnis: 99,9 % Mops.
Seit 9 Jahren leben nun diese „Möpse im Wolfspelz“ bei uns und ich kann zu diesen besonderen Hunden folgendes berichten:
Diese Hunde bestechen durch ihre Gesundheit, keine Erkältung oder Magen- und Darm Probleme hatten wir zu verzeichnen. Die Hündinnen werfen ohne Anstrengung große gesunde Welpen. Die Wurfzahl hat 7 noch nicht unterschritten. Die neuen Besitzer berichten von agilen, sportlichen und sehr lernfreudigen Hunden.

Diese Möpse haaren auch nicht das ganze Jahr, sondern wechseln nur Sommer- gegen Winterfell.

… macht es wie die Wölfe, kommt nach Brandenburg.

Sollten Sie nun neugierig auf einen dieser besonderen Hunde sein, wir haben gerade langhaar Mops Welpen.
Max und Gabi, beide beige-silber, suchen noch mopsverrücke neue Familien. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf: Tel. 0177-2145167 bzw. 033849-90441

Der Langhaar Mops (1902)

Das „Charakterbild des Mopses“ –
zeichnete Josef Berta in seinem Büchlein, „Der Hundesport“ auf.
Auszug:
Er ist oft schwer verkannt worden – bald wurde er ob seiner Friedfertigkeit und Seelenruhe gefeiert, bald als ein fauler Nichtstuer verlästert.
Hat er doch sogar – dieser bravsten aller Hunde – in einem politischen Kampfe eine Rolle gespielt.
Das allgemeine Urteil über den Mops wechselte mit der Mode. Im ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts war er beliebt und verbreitet und ob seiner Liebenswürdigkeit und seines drolligen Wesens geschätzt.
Dann wurde der Mops umworben, fiel in Ungnade und stand im Ruf eines lästigen Kläffers – falschen und bösen Sinnes.

1902 gab der Holländer Graf von Bielandt ein sehr schönes und umfangreiches doppelbändiges Werk „Rassehunde“ in 4  langhaar Mops um 1902verschiedenen Sprachen heraus, das mit 32 Mopsabbildungen bestückt ist.
Es handelt sich dabei meist um Möpse aus England.
Höchst interessant dabei ist, er bildete auch einen langhaarigen Mops ab. Die Erklärung ist kurz und bündig.
Auszug:
Für diese Art gelten dieselben Rassezeichen wie für den Mops, mit folgender Abänderung:
Behaarung – ziemlich lang, aber nicht gekräuselt
Rute – sehr buschig.

Die Informationen stellte uns freundlicher Weise, Herr Meier vom VRZ zur Verfügung und unterliegen dem Copyright.